Ein Wochenende in… Wien

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Wenn Berlin die vegane Hauptstadt Europas ist, dann ist Wien mit Sicherheit auf dem zweiten Platz. Auch hier kann man sich dem veganen Trend kaum noch entziehen und es war kein Problem das Wochenende vegan zu verbringen.

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Nach nur einer Flugstunde ging es am ersten Tag direkt mit der Veganmania los – eine vegane Messe mit allerlei Köstlichkeiten. Lustigerweise ist uns der veganz Foodtruck praktisch aus Berlin gefolgt. Nachdem ich letzte Woche schon bei der Generalprobe in Berlin war und die ersten im Foodtruck entstandenen Burger probiert habe, folgte in Wien auf der Veganmania die erste richtige Feuerprobe. Jetzt gab es auch schon Hotdogs, Bratwürste und Eis zu verspeisen. Eine Klasse Idee gutes veganes Fastfood auf die Straße zu bringen! Um sich besseres Equipment und eine Europa Tour zu finanzieren, haben sie eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Dort kann man auch mit kleinem Geldbeutel einen wichtigen Beitrag leisten – Ich habe mir direkt den Burger-Pass gesichert. Wenn die Kampagne ihr Ziel erreicht, bekomme ich 5 Burger Gutscheine für 15 Euro und wenn nicht, mein Geld zurück.

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Wir haben die Agrarindustrie satt!

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Angeführt von hunderten Bäuerinnen und Bauern und begleitet von strahlendem Sonnenschein zogen am 18. Januar 2014 über 30.000 Menschen vor das Kanzleramt in Berlin. Sie forderten einen Kurswechsel in der Agrarpolitik: Ökologische und bäuerliche Landwirtschaft statt Monokulturen und Massenindustrie!

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Nahrung und die Bedingungen ihrer Erzeugung sind Themen, die die verschiedensten Menschengruppen vereinen, denn sie gehen uns alle an. Auch wenn es bequemer ist, die realen Bedingungen der Agrarindustrie zu verdrängen und das romantisierte Bild des netten Bauern von nebenan aufrecht zu erhalten, gibt es Menschen, die ihre Augen vor den Missständen nicht verschließen können und wollen. Und so demonstrierten Erzeuger und Konsumenten, Bauern, Vegetarier, Veganer, Natur- und Tierschutzbünde und sogar Kinder und Hunde gemeinsam für den gleichen Zweck.

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Do more of what makes you happy

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In einer Art Inspirationsschub ist das hier entstanden. Mein Vorsatz für 2014 ist es, mehr Zeit mit Dingen zu verbringen, die mich glücklich machen.
Benutzt habe ich die Ipad App „Paper by 53“ und einen Bamboo Tablet Stift. Immer wieder erstaunlich, was man damit alles so realisieren kann.

Und was macht dich glücklich?

Lomography Konstruktor DIY Kamera – der erste Film (Review)

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Wie ihr vielleicht schon bei instagram gesehen habt, war mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst die lomography Konstruktor Kamera zum Selberbauen. Dazu habe ich mir noch die Close-Up und die Macro Linse gegönnt, aber dazu später mehr.

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Erst mal habe ich tatsächlich fast zwei Stunden damit verbracht, diese Vollplastik Spiegelreflex zusammen zu bauen. An manchen Punkten war ich der Verzweiflung nahe. Deshalb an dieser Stelle drei wertvolle Tipps: Die Schrauben sind so winzig, dass man sie am besten sofort in eine Schüssel o.Ä. tut, damit nichts verloren geht. An manchen Stellen ist eine Pinzette gold wert. Und ganz hinten in der Broschüre kann man die Bezeichnungen der Teile noch ein mal nachlesen. (Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, welche Schrauben welche sein sollen und habe ich mich mit Mühe und Not an den Abbildungen orientiert. Am Ende fiel mir dann die Legende auf – Hat zum Glück auch so funktioniert!)

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Keine Angst vor Weihnachten

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Ich sitze im Fernbus Richtung Heimat und würde am liebsten direkt wieder umdrehen. Als wäre es nicht schlimm genug, dass ich sechs Stunden mit 50 Leuten in dieser Sardinendose verbringen muss (Warum sind die Leute in Bussen eigentlich immer so viel gesprächiger als in der Bahn? Ich möchte irgendwo ankommen und nicht Ihre Lebensgeschichte hören, danke.), die Erwartunen an die nächsten Tage sind auch alles andere als rosig.

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Als Tochter getrennter Eltern gilt es nämlich immer gleich 2 Familien zu besuchen. Und wehe, ich lasse irgendjemanden aus, schließlich konnte ich ja auch Tante Erna besuchen. Und dann kommt noch die Wahlfamillie hinzu (im Bus ist es tatsächlich so langweilig, dass ich mir grade das Familienporträt einer Gruppe Wale vorstelle): die Eltern meines Freundes wollen natürlich auch ein Stück meiner Zeit, wenn ich schon in der Gegend bin.

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Und so werde ich jeden Weihnachtsfeiertag woanders verbringen und jeden morgen mit dem Zug in ein anderes niedersächsisches Örtchen fahren. Können die sich eigentlich vorstellen, wie schwierig es ist, das ganze Gepäck inklusive Geschenke in diesem Bus zu verstauen? 
Und ja, ich war eine von denen, die gestern einen einzigen Geschenkemarathon gemacht haben. Und dann noch einpacken! 
Es klingt zynisch, wenn ich das so sage, aber es ist wahr: Ich freue mich auf meine Katzen, meine Oldenburger Freunde und vielleicht noch ein bisschen auf das Essen aber der Rest ist mir ziemlich egal. 
War Weihnachten jemals erwas anderes als Stress? Warum tun wir uns das eigentlich an? 

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Gut, wenn ich ganz ehrlich bin, ist es jedes Jahr das gleiche: vor Weihnachten überwiegt der ganze Stress und ich will es einfach nur noch hinter mich bringen, aber währenddessen gibt es dann doch ein paar schöne Momente, kurze Lichtblicke, die das ganze erträglich machen. Auch wenn ich dafür nicht unbedingt Weihnachten als Anlass gebraucht hätte aber so ist es eben.
Wenn zum Beispiel meine Großeltern mit ihrem Chor das Weihnachtsoratorium singen und auch den größten Weihnachtsmuffel in Festtagsstimmung bringen oder wenn sich meine Familie  tatsächlich überzeugen lässt, aus ökologischen Gründen den künstlichen Baum vom Dachboden zu holen oder wenn sie sich ehrlich über meine selbstgemachten Geschenke freuen. 
Vielleicht hat sich der ganz Stress dann doch irgendwie gelohnt. Und wenn nicht, habe ich ja immer noch das Essen. 

Dieser Artikel ist auf polli-magazin.de erschienen

DIY : Foto Tee Adventskalender

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Noch genau ein Monat bis Weihnachten – wheee!

Auch wenn ich selbst noch gar nicht in Weihnachtsstimmung bin, habe ich einen Adventskalender für meine Mama gebastelt, damit sie jeden Tag eine schöne Tasse Tee trinken und an mich denken kann, bis wir uns Weihnachten wiedersehen.

Wie ihr einen simplen aber persönlichen Adventskalender für Tee- und Fotografiefreunde basteln könnt, erfahrt ihr jetzt.

Man benötigt:

  • 24 Fotos, ungefähr auf 2×2 cm ausgedruckt
  • 24 Teebeutel (je nach Geschmack), ich habe einfach den Alnatura Tee Kalender genommen
  • Ein Cuttermesser
  • doppelseitiges Klebeband (so dünn wie möglich)
  • weiße Bastelpappe
  • ein Lineal
  • einen Bleistift
  • eine Unterlage
  • eine schöne Kiste oder ähnliches zum Überreichen und zur AufbewahrungIMG_4804

Und so geht’s:

1. 24 Rechtecke aus dem Karton schneiden (ca. 7,5×2,5 cm)

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2. Die Rechtecke in der Mitte falten. Wenn der Karton recht dick ist, kann eine Falz nötig sein.

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3. Ein quadratisches Fenster ausschneiden (wird ca. 2×2 cm)

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4. Das Klebeband über und unter dem Fenster befestigen

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5. Das Schildchen vom Teebeutel entfernen und den Faden am oberen Rand festmachen (aufpassen, dass er nicht an den Seiten rausguckt)

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6. Den Karton wieder zusammenfalten und ein Foto von der Seite reinschieben. Fertig!

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Jetzt fehlt ihnen nur noch eine schöne Aufbewahrung, um jemanden 24 Tage glücklich zu machen ♥